Trockenweintrinker überzeugt dieser Regent mit seiner angenehmen Kräuternote, die sich mit Aromen roter Beeren vortrefflich verbindet. Dieser Wein hat eine angenehme Dichte und das richtige Maß an Kraft.
Halbtrocken begeistert der Regent mit sehr vollmundigen Beerenaromen und reifen Pflaumen. Seine Tannine sind weich eingebunden und das macht aus ihm einen sehr süffigen Rotwein.
Damals und heute. Vom Winzerkeller in den Bocksbeutel
1967 gelang dem Institut für Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof bei Siebeldingen in der Südpfalz eine neue Kreuzung: Der Regent. Der Regent entstand aus Diana (Silvaner und Müller-Thurgau) und Chambourcin. Der Rotwein gehört zu den erfolgreichen Züchtungen, denen eine glänzende Zukunft vorhergesagt wird. Den Sortenschutz erhielt sie 1993. Nur zwei Jahre später bekam er die Zulassung für die Qualitätsweinproduktion.Die ersten Reben standen noch in Versuchsweinbergen. Inzwischen findet sich die Neuzüchtung in fast allen Anbaugebieten. Denn Winzer zeigen großes Interesse an der Pflanze, die vor Kraft strotzt.
Aus der Rebe im Weinberg werden Frankenweine
Dass Winzer die Rebe gerne anpflanzen ist unter anderem auch durch ihre Widerstandsfähigkeit und guten Fähigkeiten zu begründen. Denn der Regent reift früh und weist ein überdurchschnittliches Mostgewicht auf. Das Ergebnis sind sehr kräftige, vollmundige Weine.


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