Dornfelder

Dornfelder

06.04.2010 |  von admin  |  Dornfelder, Weine  |  ,

Mit seiner milden Frucht von Sauerkirsche und Brombeere begrüßt der Dornfelder den ersten Schluck und verabschiedet sich dann noch lange nicht. Der Rotwein ist ein treuer Begleiter bei Tisch und kulinarischen Genüssen und dort flexibel einsetzbar, weil niemals dominant.

Damals und heute. Vom Winzerkeller in den Bocksbeutel
Immanuel Dornfeld war Kameralverwalter der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg, als August Herold aus dem Institut beschloss, ihm eine Rebsorte zu widmen: Den Dornfelder. Der Dornfelder ist eine Kreuzung aus Helfensteiner und Heroldrebe aus dem Jahr 1955. Sortenschutz erhielt die Rebe 1979.
Inzwischen sind in Deutschland etwa acht Prozent der Rebfläche mit Dornfelder bestockt. Damit ist der Rotwein nach dem Spätburgunder die am zweithäufigsten kultivierte Rotweinrebe. Vor allem in Rheinhessen und in der Pfalz fühlt sich der Wein so richtig zu Hause.

Aus der Rebe im Weinberg werden Frankenweine
Der Dornfelder stellt nur wenige Ansprüche an den Boden. Er ist ein zuverlässiger, treuer Wegbegleiter. Ob nun trocken oder halbtrocken ausgebaut.