Domina

Domina

06.04.2010 |  von admin  |  Domina, Weine  |  ,

Kräftiges Purpurrot, Anklänge von Kirschen und Holunderbeeren – eine Offenbarung in der Nase und am Gaumen. Stark genug, um auch kräftige Speisen zu begleiten, und dabei niemals aufdringlich. Eine echte Lady.

Damals und heute. Vom Winzerkeller in den Bocksbeutel
Domina – der Name klingt beim ersten Hinhören ganz bestimmt nicht nach Wein. Und doch ist es eine bekannte rote Rebsorte. 1927 entstand sie im Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof. Die Rebe ist eine Kreuzung von Blauem Portugieser und Spätburgunder. Ihr Name – „Domina“ – kommt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt „Herrin“.
Eine Herrin ist die Rebsorte hauptsächlich in Franken. Denn hier ist sie die am häufigsten angebaute rote Rebsorte und damit eine echte fränkische Spezialität. Aus ihr entsteht einer der besten Frankenweine.

Aus der Rebe im Weinberg werden Frankenweine
In Franken ist die Domina schon lange Zeit zuhause. Deshalb wird sie oft auch gerne mit dem Begriff autochthon betitelt. Diesen wendet man bei alt eingesessenen Reben an. Sie wohnt also schon lange in Franken und sie scheint sich wohl zu fühlen: Der Winter macht ihr nicht viel aus, von Frostschäden ist bei ihr nichts zu spüren. Gibt man der Domina in einer guten Lage ein Zuhause, so schenkt sie dem Winzer gerne volle Trauben und beschert damit herrliche Rotweine.