Kalb, Schwein, Kaninchen

Kalb, Schwein, Kaninchen

Diese Fleischsorten gehören in die Kategorie „weißes Fleisch“ und haben in ihrer natürlichen Form ein sehr zartes Aroma.

Wenn man an ein Wiener Schnitzel denkt, das ganz klassisch mit Panade ausgebacken wurde und mit Salzkartoffeln serviert wird, dann ruft das förmlich nach einem frischen Weißwein. Ein weißer Burgunder bietet sich generell als Begleiter zu Kalbfleisch an. Auch zu einem Kalbsbraten passt der Burgunder sehr gut, denn diese Rebsorte bringt eher kräftige Weißweine hervor, die oft eine cremige Struktur haben. Man kann sie auch gut zu Sahnesoßen anbieten, wie etwa bei einem Kalbs-Geschnetzelten.

Die typischen Schweinefleisch-Gerichte verlangen einen einfachen und ehrlichen Wein. So einen Typen wie den Müller-Thurgau zum Beispiel. Diese Rebsorte kann es gut mit der Aromatik des Schweinefleischs aufnehmen und nimmt dem Ganzen die „Schwere“. Denkt man sich das Schwein etwa als Kochschinken mit frischem Bauernbrot und einem gemischten Salat, so ist hier der Müller-Thurgau eine genussbringende Wahl.

Das Kaninchen gerät im Alltag vielleicht nicht allzu häufig auf den Speiseplan – ist aber ganz bestimmt eine lohnende Abwechslung für genussfreudige Menschen. Das zarte Fleisch wird in den meisten Rezepten geschmort oder gebraten. Wir empfehlen einen grauen Burgunder zum Kaninchen, weil er kräftig genug ist, auch würzigen Aromen in Schmor- oder Bratgerichten zu begegnen und dennoch so zurückhaltend, dass er das zarte Kaninchenfleisch nicht überdeckt.

Die WeinGalerie empfiehlt zu Schwein einen Müller-Thurgau, zum Kalb einen weißen Burgunder und zum Kaninchen einen grauen Burgunder.


Rezeptvorschläge


1 Kommentar


  1. Kerstin Böhning

    Wiener Schnitzel und Weißer Burgunder. Das probiere ich auf jeden Fall aus.

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