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Kluge Punkte
02.07.2010  |  4 Kommentare

Die WeinGalerie bietet dem Weinfreund eine optimale Möglichkeit zu erkennen, welcher Wein für den jeweiligen Anlass der Richtige ist. Und das ganz einfach, mit nur einem Blick auf den Beraterpunkt auf der Flasche. Silvaner, Domina – wer weiterlesen …

Regent
07.06.2010  |  1 Kommentar

Trockenweintrinker überzeugt dieser Regent mit seiner angenehmen Kräuternote, die sich mit Aromen roter Beeren vortrefflich verbindet. Dieser Wein hat eine angenehme Dichte und das richtige Maß an Kraft. Halbtrocken begeistert der Regent mit sehr vollmundigen Beerenaromen und weiterlesen …

Das richtige Glas
06.06.2010  |  Keine Kommentare

Die Anatomie des Glases Der Kelch ist für den Wein da und dient nur ihm. Je edler der Wein, umso feiner soll auch die Qualität des Materials sein. Ein hauchdünnes Glas wirkt beim Trinken vornehm und edel, weiterlesen …

Kalb, Schwein, Kaninchen

Kalb, Schwein, Kaninchen

Diese Fleischsorten gehören in die Kategorie „weißes Fleisch“ und haben in ihrer natürlichen Form ein sehr zartes Aroma.

Wenn man an ein Wiener Schnitzel denkt, das ganz klassisch mit Panade ausgebacken wurde und mit Salzkartoffeln serviert wird, dann ruft das förmlich nach einem frischen Weißwein. Ein weißer Burgunder bietet sich generell als Begleiter zu Kalbfleisch an. Auch zu einem Kalbsbraten passt der Burgunder sehr gut, denn diese Rebsorte bringt eher kräftige Weißweine hervor, die oft eine cremige Struktur haben. Man kann sie auch gut zu Sahnesoßen anbieten, wie etwa bei einem Kalbs-Geschnetzelten.

Die typischen Schweinefleisch-Gerichte verlangen einen einfachen und ehrlichen Wein. So einen Typen wie den Müller-Thurgau zum Beispiel. Diese Rebsorte kann es gut mit der Aromatik des Schweinefleischs aufnehmen und nimmt dem Ganzen die „Schwere“. Denkt man sich das Schwein etwa als Kochschinken mit frischem Bauernbrot und einem gemischten Salat, so ist hier der Müller-Thurgau eine genussbringende Wahl.

Das Kaninchen gerät im Alltag vielleicht nicht allzu häufig auf den Speiseplan – ist aber ganz bestimmt eine lohnende Abwechslung für genussfreudige Menschen. Das zarte Fleisch wird in den meisten Rezepten geschmort oder gebraten. Wir empfehlen einen grauen Burgunder zum Kaninchen, weil er kräftig genug ist, auch würzigen Aromen in Schmor- oder Bratgerichten zu begegnen und dennoch so zurückhaltend, dass er das zarte Kaninchenfleisch nicht überdeckt.

Die WeinGalerie empfiehlt zu Schwein einen Müller-Thurgau, zum Kalb einen weißen Burgunder und zum Kaninchen einen grauen Burgunder.


Rezeptvorschläge

Kluge Punkte

02.07.2010 |  von Erika Maier  |  Beraterpunkte

Die WeinGalerie bietet dem Weinfreund eine optimale Möglichkeit zu erkennen, welcher Wein für den jeweiligen Anlass der Richtige ist. Und das ganz einfach, mit nur einem Blick auf den Beraterpunkt auf der Flasche.

Silvaner, Domina – wer schmeckt wie?

Übersicht Kluge Punkte

Silvaner Müller-Thurgau Bacchus Riesling Weißer Burgunder Grauer Burgunder Rosé Domina Spätburgunder Dornfelder Schwarzriesling Regent Portugieser

Gemüse Fisch Gemüse Fisch Kalb Fisch Vorspeise Lamm Rind Rind Käse Lamm Gemüse

Huhn Schwein Asiatische Gerichte Salat Gemüse Hase Gemüse Käse Ente Wild Gemüse Wild Rind

Auf den Beraterpunkten der WeinGalerie ist nicht nur zu erkennen, welche Grundeigenschaften der Wein hat. Zum Beispiel, ob ein Wein eher kräftig ist, wie die Domina, oder ob er als aromatisch beschrieben werden kann, wie etwa der Silvaner.
Auf einen Blick sehen, wie der Wein schmeckt – einfach kann die Auswahl nicht sein.

Weißwein zu Fisch?

In einem zweiten Schritt beschreibt der Beraterpunkt anhand einfacher Symbolik zu welchem kulinarischen Bereich der Wein passt. Da gibt es Symbole für Pasta, für Schalentiere und auch für Gemüse. Wer also zukünftig für den Abend mit dem Liebsten das passende Gericht schon gefunden hat, der hat nun auch ganz schnell den passenden Wein dazu: auf einen Blick.

So wird die Zubereitung der Mahlzeit zum Kinderspiel!

Regent

Regent

Trockenweintrinker überzeugt dieser Regent mit seiner angenehmen Kräuternote, die sich mit Aromen roter Beeren vortrefflich verbindet. Dieser Wein hat eine angenehme Dichte und das richtige Maß an Kraft.

Halbtrocken begeistert der Regent mit sehr vollmundigen Beerenaromen und reifen Pflaumen. Seine Tannine sind weich eingebunden und das macht aus ihm einen sehr süffigen Rotwein.

Damals und heute. Vom Winzerkeller in den Bocksbeutel

1967 gelang dem Institut für Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof bei Siebeldingen in der Südpfalz eine neue Kreuzung: Der Regent. Der Regent entstand aus Diana (Silvaner und Müller-Thurgau) und Chambourcin. Der Rotwein gehört zu den erfolgreichen Züchtungen, denen eine glänzende Zukunft vorhergesagt wird. Den Sortenschutz erhielt sie 1993. Nur zwei Jahre später bekam er die Zulassung für die Qualitätsweinproduktion.Die ersten Reben standen noch in Versuchsweinbergen. Inzwischen findet sich die Neuzüchtung in fast allen Anbaugebieten. Denn Winzer zeigen großes Interesse an der Pflanze, die vor Kraft strotzt.

Aus der Rebe im Weinberg werden Frankenweine
Dass Winzer die Rebe gerne anpflanzen ist unter anderem auch durch ihre Widerstandsfähigkeit und guten Fähigkeiten zu begründen. Denn der Regent reift früh und weist ein überdurchschnittliches Mostgewicht auf. Das Ergebnis sind sehr kräftige, vollmundige Weine.

Das richtige Glas

Das richtige Glas

06.06.2010 |  von admin  |  Weintipp  |  , , , , , , ,

Die Anatomie des Glases

Der Kelch ist für den Wein da und dient nur ihm. Je edler der Wein, umso feiner soll auch die Qualität des Materials sein. Ein hauchdünnes Glas wirkt beim Trinken vornehm und edel, ein di­ckes fühlt sich grob und plump an. Das Glas muss klar, farblos und unverziert sein. Farbige und geschliffene Gläser stören oder zerstö­ren die Farbe und das Leuchten des Weins. Der Kelch eines Weinglases ist bauchig, damit sich der Wein gut in ihm entfalten kann. Aus diesem Grund schenkt man auch nur bis zur breitesten Stelle ein. Das entspricht in einem gut geformten Glas etwa einem Drittel der Höhe des Kelchs. So kann man den Wein problemlos im Glas schwenken, ohne Unheil anzurichten. Deshalb muss das Glas auch oben enger werden. Die enge Öffnung sammelt zudem die Aromen an der Stelle, wo wir die Nase ins Glas stecken.

Der Stiel wurde erfunden, damit man das Glas daran halten kann, und das sollte man auch tun. Der Stiel muss so lang sein, dass eine Männerhand ihn bequem mit zwei Fingern fassen kann. Ein etwas längerer Stiel unterstützt das Schwenken des Weins und sieht zu­dem elegant aus. Wer das Glas am Kelch hält, hinterlässt unschöne Fingerabdrücke, verdeckt den ungehinderten Blick auf den Wein und erwärmt ihn.

Der Fuß dient zum Abstellen des Glases. Wer das Glas am Fuß hält, outet sich als Möchtegernprofi.

hier können Sie sich die Anatomie des Weinglases herunterladen.

Durch die Öffnung erreichen die Duftstoffe unsere Nase und der Wein unsere Lippen. Sie kann weit oder eng gestaltet sein, je nachdem, wie sehr der Duft gesammelt und wohin der Wein im Mund gelenkt werden soll.

Der Kamin ist der Raum über dem Wein im Glas. Hier verbindet sich die Duftwolke, die vom Wein aufsteigt, mit der Luft im Glas. Der Kamin muss auch genügend Raum bieten, damit der Wein ge­fahrlos geschwenkt werden kann.

Der Durchmesser ist die breiteste Stelle im Glas. Er bestimmt, wie groß die Kontaktfläche zwischen Wein und Luft ist.

Mit Volumen bezeichnen wir das Fassungsvermö­gen des Glases, wenn korrekt eingeschenkt wurde.

Häufige Fehler

Ungeeignet für den ungetrübten Genuss von Wein sind Becher­gläser, ihnen fehlt nicht nur der Stiel, sie werden meist auch nach oben hin weiter. Gläser mit Stiel, aber einer weiten Öffnung sollten Sie ebenfalls nicht verwenden. Und wer einen Schaumwein richtig genießen möchte, lässt die Sektschale im Schrank, die Perlen sind im Nu verschwunden und die Aromastoffe mit ihnen. Auch ein Süß­wein kann sein Potenzial in einer weiten Likörschale nicht zeigen.

Pflege und Aufbewahrung

Nicht alle Gläser, die man frisch aus dem Schrank holt, duften neu­tral, viele riechen oder stinken. Das kann am intensiven Spülmittel liegen, am ungenügenden Nachspülen oder auch an der Umgebung, etwa einem duftenden Schrankpapier oder einem sehr intensiven Holzaroma. Im Schrank müssen die Gläser grundsätzlich aufrecht stehen, sonst beginnt die eingeschlossene Luft muffig zu riechen.

Quelle: Die große Hallwag Weinschule (EUR 29,90), Verlag: Gräfe & Unzer; Auflage: 3., Aufl. (September 2004) – ISBN-10: 3774266964 / ISBN-13: 978-3774266964

Lamm, Wild, Innereien

Lamm, Wild, Innereien

Mit diesen Fleischsorten kommen die Liebhaber der deftigen Küche voll auf ihre Kosten. Hier haben wir es mit kräftigen Eigen-Aromen im Fleisch zu tun und die werden in den gängigen Rezepten auch mit kräftigen Kräutern, Gewürzen und Beilagen zubereitet. Rosmarin, Thymian, Lorbeer und auch Knoblauch sind nicht selten als typische Begleiter von Lamm und Wild zu finden. Ganz klarer Fall für vollmundige, kräftige Rotweine.

Welche Rebsorte man zu Lamm- oder Wildgerichten anbietet, hängt ganz vom persönlichen Geschmack ab. Sehr gut geeignet sind Dornfelder, Domina und Regent zu aromatischen Fleischgerichten mit Lamm oder Reh, Hirsch und Wildschwein.

Die Innereien finden in den meisten Fällen nur als regionale Spezialitäten ihren Platz auf den Speisekarten oder in der privaten Küche. Leber, Herz und Lunge oder auch Nieren, Kuddeln und Zunge werden von Feinschmeckern sehr geschätzt. Auch hier lautet die allgemeine Weinempfehlung eher Rot- als Weißwein.

Es sei denn die Zunge zum Beispiel wird in Aspik zubereitet oder als Terrine – dann kann auch ein grauer Burgunder ein köstlicher Begleiter sein.

Die WeinGalerie empfiehlt zu Lamm-, Wild- und (den gängigen) Gerichten mit Innereien die Rebsorten Dornfelder, Domina und Regent.

Käse

Käse

Wunderbares Ende eines genussvollen Menüs: der Käse. Oder mit frischem Brot, Oliven, getrockneten Früchten und Nüssen als vollwertige Mahlzeit. Es gibt unzählbar viele Variationen von Käse – aus Kuhmilch, Büffelmilch, Schafs- oder Ziegenmilch, als Frisch-, Weich- oder Hartkäse… Hier sind dem Genuss keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil. Der Käse wird noch besser, wenn man ihn zum passenden Wein genießt.

Der sollte in der Regel rot sein, um dem zum Teil kräftigen Aroma des Käses stand halten zu können. Wenn Käse und Wein harmonieren, haben wir es hier mit einer verheißungsvollen Liaison zu tun.

Der Schwarzriesling und die Domina sind Rebsorten, die sich als Begleiter zu (den meisten) Käsesorten eignen. Eine unbestätigte Faustregel sagt: am besten gelingt die Kombination von Käse und Wein, wenn beide aus der gleichen Region stammen. Das sollte jeder für sich selbst herausschmecken. Unsere Empfehlung lautet: probieren geht über studieren und macht am meisten Spaß. Zu einem gereiften Hartkäse zum Beispiel harmoniert auch mal ein blumiger, fruchtiger Weißwein wie der Bacchus ganz vortrefflich.

Die WeinGalerie empfiehlt zum Käse einen Schwarzriesling oder eine Domina.